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Dienstleistungen - Amalgamtest

Amalgam - Vorsicht Quecksilber!

Inhalt:

  • 1. Was ist Amalgam?
  • 2. Gefahr für die Gesundheit?
  • 3. Wie funktioniert der Test
  • 4. Auswertung der Testergebnisse

1) Was ist Amalgam?

Amalgamtest

Amalgam ist eine Legierung von Quecksilber mit anderen Metallen. Zur Herstellung von Amalgamplomben werden die pulverförmigen Bestandteile mit einer entsprechenden Menge Quecksilber verrührt und ergeben eine Paste, die sich sehr gut verarbeiten läßt. Amalgamplomben waren in der Zahnheilkunde aufgrund der sehr guten physikalischen Eigenschaften und des günstigen Preises sehr beliebt. Inzwischen beurteilt man Amalgamplomben aufgrund zahlreicher Forschungsergebnisse jedoch sehr kritisch. Gerade bei empfindlichen Personen hat man schon seit langer Zeit festgestellt, dass Amalgam schlecht vertragen wird. Ursache dafür ist der Hauptbestandteil des Amalgams - das giftige Quecksilber, das im Amalgam zu mehr als 50% enthalten ist.

2) Gefahr für die Gesundheit?

Wird Quecksilber aus Amalgamfüllungen frei, löst sich ein Teil im Speichel und wird dort in eine Form umgewandelt, die vom Körper aufgenommen werden kann. In diesem Zustand resorbiert es der Körper zu sieben bis zwölf Prozent im Magen und Darm. Es reichert sich vor allem in Niere und Leber an. Der andere Teil des Quecksilbers verdampft, wird eingeatmet und zu 80 Prozent über die Lunge aufgenommen. Das im Blut gelöste Metall wird rasch ins Gehirn transportiert. Auch hier erfolgt eine Umwandlung in eine andere chemische Form. In dieser Form kann das Gift aber nur schlecht das Gehirn verlassen und reichert sich an.

Bedenklich sind hohe Quecksilberfreisetzungen auch bei Schwangeren, da elementares Quecksilber auch die Plazenta-Barriere überwinden und das ungeborene Kind belasten kann.

3) Wie funktioniert der Test?

Sie erhalten von uns ein Testset mit zwei Speichelsammelröhrchen, um den Speichel vor und während des Kauens des beiliegenden zuckerfreien Kaugummis zu gewinnen. In beiden Proben wird der Quecksilbergehalt bestimmt. In der ersten Probe wird die Quecksilberkonzentration bestimmt, die sich ständig im Speichel befindet und in der zweiten Probe die Freisetzung von Quecksilber aus den Amalgamfüllungen während der Kauphase. Aus der Differenz und Höhe der beiden Werte ermitteln wir für Sie die Quecksilbermenge, die aus den Amalgamfüllungen frei wird. Für die Quecksilberaufnahme hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) einen Richtwert veröffentlicht. Unter Berücksichtigung dieses PTWI-Wertes (provisonal tolerable weekly intake) ergibt sich ein Speichelrichtwert von 40 µg/l. Bei Werten von über 40µg/l kann von einer deutlichen Quecksilber-Freisetzung aus den Zahnfüllungen gesprochen werden.

4) Auswertung der Testergebnisse

Sollte der Test bei Ihnen eine erhöhte Grundbelastung, als auch eine erhöhte Quecksilberfreisetzung ergeben, empfehlen wir das Gespräch mit dem Zahnarzt, beispielsweise im Rahmen der jährlichen Untersuchung. Mittlerweile gibt es verschiedene Alternativen zu den Amalgamplomben, so dass schlechte Plomben vom Zahnarzt nicht nur erneuert werden, sondern gegen verträglichere Alternativen ersetzt werden können.

Wenn Sie Amalgamfüllungen haben, empfehlen wir eine jährliche Wiederholungsuntersuchung des Amalgamtests, denn dadurch lässt sich eine eventuelle Qualitätsminderung der Amalgam-Zahnfüllungen durch Alterung erkennen. Sehr wichtig ist die richtige Zahnpflege, um Karies vorzubeugen. So können weitere Zahnfüllungen vermieden oder doch reduziert werden: Geeignete Zahnpflegemittel wie medizinisch geprüfte Zahnbürsten oder Zahnseide sind in unterschiedlicher Ausführung in unserer Apotheke erhältlich. Lassen Sie sich von uns auch zur Prophylaxe beraten!

Preise, Bestellmöglichkeiten und weitere Info's finden Sie in unserem Online-Shop!