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Messungen - Osteoporose

Messung der Knochendichte

In Deutschland sind schätzungsweise mind. 5 Mill. Frauen und ca. 800.000 Männer an einer Osteoporose (Knochenschwund) erkrankt. Es ist eine schleichende Erkrankung, die viele Betroffene erst bemerken, wenn durch Knochenbrüche, besonders in der Wirbelsäule, massive Schmerzen und Bewegungseinschränkungen auftreten. Leider kommen die typischen Warnsignale zu spät. Nur bei rechtzeitiger Behandlung kann der Knochenschwund verzögert und in bestimmten Grenzen geheilt werden.

Deshalb bieten wir Ihnen diese Service-Leistung:

Wir messen an Ihrem Fersenbein die Knochendichte und bestimmen Ihr relatives Risiko, einen Knochenbruch zu erleiden. Die Messung dauert nur 5 Minuten. Es ist eine Ultraschall-Untersuchung, die den Körper nicht belastet. Damit erhalten Sie Gewissheit über den Zustand Ihrer Knochen.

Nachfolgend einige Informationen zur Osteoporose und Möglichkeiten der Vorbeugung bzw. Therapie:

  • 1.WARNSIGNALE für Knochenschwund!
  • 2. Wie funktioniert der Knochenauf- und -abbau?
  • 3. Welche Risikofaktoren beeinflussen das Gleichgewicht des Knochenauf- und -abbaus und welche Personen sind besonders gefährdet?
  • 4. Wie kann man dem Knochenschwund vorbeugen?
  • 5. Vitalstoffe zur Vorbeugung und ergänzenden Behandlung von Osteoporose

1) WARNSIGNALE für Knochenschwund:

  • lokale Schmerzen (länger andauernd, meistens im Rücken)
  • Muskelverhärtungen
  • Bewegungseinschränkungen
  • Ausbildung eines Rundrückens
  • Abnahme der Körpergröße
  • Verkürzung des Rumpfes
  • Ausbildung quer verlaufender Hautfalten (Tannenbaumphänomen)
  • Ein sich nach vorn wölbender Bauch
  • Deutlicher Hinweis: Auftreten von Knochenbrüchen

2) Wie funktioniert der Knochenauf- und -abbau?

Der Mensch erreicht mit dem 30. Lebensjahr seine maximale Knochenmasse, unter Medizinern auch Spitzenknochenmasse genannt. Bis dahin muss durch richtige Ernährung und Lebensführung die große Masse an Knochensubstanz aufgebaut sein. Man spricht vom "Knochenkonto", von dem der Mensch sein weiteres Leben lang zehrt, denn ab jetzt setzt der natürliche Alterungsprozess ein. Pro Jahr wird 1% weniger Knochenmasse aufgebaut. Durch verschiedene, in den Knochenstoffwechsel eingreifende Veränderungen (Störung des Hormonhaushaltes durch Einsetzen der Wechseljahre, Arzneimittelnebenwirkungen,...) kann der Knochenabbau noch stärker beschleunigt werden, als es der natürliche Alterungsprozess vorsieht.

Die Knochensubstanz besteht, wie jedes Bauwerk, nicht nur aus einem Material, sondern aus einem Verbund verschiedener Stoffe: Die mineralischen Stoffe, die für die Festigkeit zuständig sind und die organischen Stoffe (Eiweiße), welche die Elastizität der Knochen garantieren. Man unterscheidet 2 verschiedene Arten von Knochen: Die kompakten Röhrenknochen (bei Oberschenkelhalsbrüchen ist dieser Knochentyp porös geworden) und die schwammartigen Knochen (diese werden zuerst brüchig: Wirbeleinbrüche und "Witwenbuckel" sind die Folge).

Unser Skelett, d.h. alle Knochen, werden innerhalb von 200 Tagen vollständig erneuert. Verantwortlich dafür sind 2 Zellarten:

  • die aufbauenden Osteoblasten (für Festigkeit und Stabilität verantwortlich) und
  • die abbauenden Osteoklasten.

Reguliert wird der ständige Umbau des Knochens von Hormonen der Schilddrüse (Calcitonin), der Nebenschilddrüse (Parathormon) und der Sexualhormone.

3) Welche Risikofaktoren beeinflussen das Gleichgewicht des Knochenauf- und -abbaus und welche Personen sind besonders gefährdet?

Bei vielen Patienten ist das Gleichgewicht des Auf- und Abbaus durch die folgenden Risikofaktoren gestört:

  • Fehlernährung (calciumarm)
  • Frühes Einsetzen der Wechseljahre
  • Nikotin sowie übermäßig Alkohol + Kaffee (behindern u.a. die Calciumaufnahme aus dem Darm)
  • Ungenügend starker Körperbau
  • Schilddrüsenüberfunktion
  • Kortisoneinnahme über längeren Zeitraum (Asthma, Rheuma, Allergiker, Autoimmunerkrankungen, Krebserkrankungen)
  • Familiäre Belastung
  • Längere Bettlägerigkeit
  • Hauttyp – hellhäutige Menschen setzen sich weniger dem Sonnenlicht aus

4) Wie kann man dem Knochenschwund vorbeugen?

Die Osteoporose ist kein unausweichliches Schicksal, das es zu ertragen gilt, sondern eine Krankheit, der man schon in jungen Jahren gezielt vorbeugen kann. Wenn Sie die vermeidbaren Risikofaktoren ausschließen, haben Sie schon einen bedeutenden Schritt in Richtung Vorbeugung getan.

Durch mangelnde Bewegung bekommt der Knochen ungenügend Reize, um seinen Stoffwechsel anzukurbeln und sich so zu kräftigen. Durch osteoporosebedingte Schmerzen ist die Bewegung außerdem eingeschränkt. Physiotherapeuten empfehlen Dehnungs- und Kräftigungsübungen. Broschüren darüber halten wir für Sie vorrätig.

Die Knochen der Frauen werden bis zum Alter von 45 Jahren zusätzlich durch das Geschlechtshormon Östrogen geschützt. Die Reduktion dieses Hormons in den Wechseljahren hat zu Folge, dass die calciumabbauenden Osteoklasten ungenügend gehemmt und weniger Calcium und andere Mineralien aus dem Darm aufgenommen werden. Ein Knochenabbau von bis zu 10% pro Jahr ist möglich.

Die ärztliche Behandlung mit Hormonpräparaten kann gegen Osteoporose helfen. Sexualhormone sind jedoch regelrechte Vitalstoffräuber, so dass zusätzlich zur Nahrung Vitamine, besonders die B-Vitamine eingenommen werden sollten.

Neben der Zufuhr von wichtigen Vitalstoffen können Sie durch eine gesunde Lebensweise den Knochen schützen:

  • täglich kalziumreiche Ernährung (Milch, Milchprodukte, grünes Gemüse, Nüsse), viel Obst und häufig Fisch (Vit.D-Quelle), wenig phosphathaltige Lebensmittel (Übersichtstabelle im Buch "Osteoporose", das wir führen), da diese zum Kalziumverlust beitragen, vermeiden sollten Sie Fette, Tomaten, Fleisch und Wurst, Koffein, viel Salz
  • wenig Genussmittel, wie Alkohol und Nikotin, regelmäßige körperliche Bewegung kräftigt Muskulatur und stärkt das Skelett. Besonders sinnvoll ist Bewegung im Freien bei Sonnenlicht, da dadurch mehr Vitamin D gebildet wird. Günstige Sportarten sind Spazieren, Wandern, Rad fahren, Schwimmen, Gymnastik, Krafttraining
  • Sturzgefahr verringern durch Vorbeugung von Schwindel und Durchblutungsstörungen

5) Vitalstoffe zur Vorbeugung und ergänzenden Behandlung von Osteoporose

Bei der Behandlung und Vorbeugung der Osteoporose muss nicht nur auf die zusätzliche Mineralstoffzufuhr geachtet werden, sondern auch auf die Förderung der Produktion von knochenaufbauenden Eiweißen und der Hemmung von knochenabbauenden Prozessen.

Zu diesem Zweck muss die Nahrung mit Vitaminen und Spurenelementen ergänzt werden. Medizinische Studien haben bewiesen, dass die kombinierte Gabe der Vitalstoffe der reinen Einnahme von Kalzium weit überlegen ist. Die Merkur-Apotheke fertigt eine vollständige Osteoporose-Mischung an, die u.a. alle aufgeführten Vitalstoffe in der empfohlenen Dosierung berücksichtigt (außer Vit.K).

Vitalstoff Tagesmenge Wirkungen
Vitamin D 10 µg Die Kalziumaufnahme wird durch Vitamin D erhöht und die Knochendichte erhalten.
Vitamin C 1 g wird für die Proteinsynthese in den Knochen benötigt, bereits ein geringfügiger Mangel kann zu einem Knochenverlust beitragen
Kalzium 1g Kalzium in Form von Laktat oder Zitrat ist nötig für die Knochenstruktur, bei Ernährungsmangel wird Kalzium aus dem Knochen herausgelöst
Magnesium 500 mg aktiviert Enzyme, welche für die Knochenbildung unerlässlich sind. Bei Osteoporose tritt häufig Magnesiummangel auf. Magnesium hat Einfluss auf Wirksamkeit von Vitamin D
Zink Kupfer Mangan 20 mg
04 mg
10 mg
Kupfer, Mangan und Zink sind wichtig für die Aufrechterhaltung der Knochendichte, Zink besonders für die Knochenbildung, Mangan für die Knorpelbildung, Kupfer für den Knochenstoffwechsel und Stabilität
Vitamin-B- Komplex 20 mg, Folsäure 400 µg Durch die B-Vitamine wird die Quervernetzung von Knochenfasern verbessert und damit die Elastizität und Festigkeit
Vitamin K 80 – 200µg optimiert den Knochenaufbau

 

Wenn Sie mehr über den gezielten Einsatz von Vitalstoffen zur Vorbeugung und ergänzenden Behandlung erfahren möchten, besuchen Sie aus unserem Leistungsangebot die Seite "Vitalstoffe".