Endlich in der Apotheke messbar:
Freie Radikale => Oxidativer Stress
Freie Radikale oder Oxidativer Stress werden mittlerweile mit der Entstehung von über 50 Krankheiten in Verbindung gebracht !!!
Freie Radikale sind aggressive, hochreaktive, winzige Teilchen, die unsere Körperzellen angreifen (oxidieren) und schädigen, ähnlich wie beim Rosten von Eisen.
Bevorzugt stürzen sie sich auf Eiweißstoffe und Fette, sie machen aber auch vor dem kostbaren, empfindlichen Erbgut im Inneren der Zelle nicht halt. In ihrem heftigen Reaktionsvermögen schädigen sie nicht nur Biomoleküle unserer Zellen, sondern greifen auch die schützenden Zellhüllen an.
Diese werden durch die aggressiven Teilchen regelrecht durchlöchert. Die auf diese Weise geschädigten Zellen sterben entweder ab (vorzeitige Alterung) oder sie verändern sich auf eine gefährliche Weise. Freie Radikale oder Oxidativer Stress werden mittlerweile mit der Entstehung von über 50 Krankheiten in Verbindung gebracht.
Sie sind sicher nie alleiniger Auslöser dieser Krankheiten, aber spielen als Mitbeteiligte eine wesentliche Rolle.
Die reaktiven Teilchen (freie Radikale, die im natürlichen Stoffwechsel ohnehin im Körper vorhanden sind) entstehen bei einer Vielzahl von Stoffwechselvorgängen, die wir nicht beeinflussen können. In erheblichem Maß werden freie Radikale in unseren Geweben, aber auch durch äußere Einflüsse gebildet: Luftschadstoffe, Pestizide, Schwermetalle, UV-Licht und Ozon sind einige der Faktoren, die für einen erhöhten Anfall an freien Radikalen sorgen. Sind zu viele freie Radikale im Blut vorhanden, so spricht man von einem "erhöhten oxidativen Stress".
Auch die Lebensweise kann die erhöhte Freisetzung von freien Radikalen im Körper begünstigen. Sie entstehen vermehrt auch bei körperlicher Belastung und Stress, auch Alkohol und Rauchen verursachen eine erhöhte Belastung mit den schädlichen Teilchen.
Auch bestimmte Medikamente (z.B. Antibabypille, Zytostatika), die deswegen nicht abgesetzt werden sollten, tragen zur vermehrten Entstehung bei. Schließlich werden freie Radikale auch im Rahmen von Erkrankungen (z.B. Herz-Kreislauferkrankungen, Entzündungen) im Körper gebildet.
Freie Radikale sind an der Entstehung und am Fortschreiten folgender Erkrankungen mit beteiligt:
Die Natur lässt uns glücklicherweise mit den freien Radikalen nicht allein. In unserem Körper sind Enzyme aktiv, die als "Radikalfänger" fungieren und die aggressiven Teilchen unschädlich machen. Nimmt die Belastung an freien Radikalen allerdings überhand, dann braucht der Körper zusätzliche Unterstützung "von außen".
Die Vitamine C und E, Beta-Carotin, Coenzym Q10 und die Spurenelemente Zink und Selen sind z.B. als effiziente Radikalfänger ("Antioxidantien") bekannt.
Die Antioxidantien sind sozusagen biologische "Rostschutzmittel" und wirken wie Schutzsubstanzen als Radikalfänger.